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Rechner mit Fundstelle für Lohnabrechnung und Benefits

Kostenrechner Sachbezugskarte 2026

Werte 2026 · Rechtsstand 17.08.2026

Was ein Sachbezugsprogramm im Jahr kostet und wie viel davon unterwegs hängen bleibt, bevor es die Belegschaft erreicht.

Ihre Angaben
Programm
Personen mit Karte
Freigrenze 50,00 €
In denen aufgeladen wird
Bestimmt die Ersatzkarten
Konditionen des Anbieters
Laufend
Nur im ersten Jahr
Auch bei Ersatzkarten
Prozent des Guthabens
Interner Aufwand
Pflege, Rückfragen, Abstimmung
Vollkosten, nicht Bruttolohn
Für den Vergleich zur Gehaltserhöhung
2026: 21,15 %
Ergebnis
Gesamtkosten im Folgejahr 32.590 € Guthaben plus 2.590 € Nebenkosten
Reibungsquote 8,6 % Nebenkosten in Prozent des Nutzwerts

Fundstelle § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG · § 8 Abs. 4 EStG · Arbeitgeberanteil Sozialversicherung 2026: 21,15 %

Kostenaufstellung

Alle Beträge je Jahr für die eingetragene Anzahl Teilnehmender.
Position Erstes Jahr Folgejahr
Guthaben kommt bei den Beschäftigten an 30.000,00 € 30.000,00 €
Kartengebühr 1.200,00 € 1.200,00 €
Aufladegebühr 0,00 € 0,00 €
Interne Verwaltungszeit 1.350,00 € 1.350,00 €
Ersatzkarten 8 Stück 40,00 € 40,00 €
Einrichtung, einmalig 0,00 € —
Erstausstattung Karten 250,00 € —
Gesamt 32.840,00 € 32.590,00 €
Je Person 656,80 € 651,80 €

Vergleich mit einer Gehaltserhöhung

Gesamtkosten Folgejahr 32.590 € Guthaben plus alle Nebenkosten
Vorteil gegenüber Gehaltserhöhung 19.331 € bei gleicher Nettowirkung, je Jahr
Was eine Bruttolohnerhöhung kosten würde, die bei den Beschäftigten netto dasselbe ankommen lässt wie das Sachbezugsguthaben.
Nettowirkung, die erreicht werden soll30.000,00 €
Dafür nötige Bruttoerhöhung42.857,14 €
Arbeitgeberkosten inkl. Sozialversicherungsanteil51.921,43 €
Sachbezugslösung im Folgejahr32.590,00 €
Vorteil der Sachbezugslösung19.331,43 €

Modellrechnung. Sie unterstellt für alle Beschäftigten denselben Grenzsteuersatz und denselben Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung.

Kipppunkt

Unterhalb dieses Monatsbetrags verzehren die Nebenkosten den Steuervorteil — die Gehaltserhöhung wäre dann günstiger. Er steigt mit jeder Gebühr und mit jeder Minute Verwaltungszeit.

Kipppunkt je Person und Monat 5,91 € Ihr Betrag von 50,00 € liegt darüber — die Lösung trägt sich.
Kosten je Euro Nutzwert 1,09 € im Folgejahr
Was dieser Rechner bewusst nicht tut

Er vergleicht keine Anbieter und nennt keine Marktpreise. Anbieterkonditionen ändern sich mehrmals im Jahr; eine Preistabelle auf einer Fachseite wäre binnen Monaten falsch. Tragen Sie die Zahlen aus dem Angebot ein, das Ihnen vorliegt — dann ist das Ergebnis belastbar.

Ebenfalls nicht abgebildet: die Gewinnminderung durch den Betriebsausgabenabzug, die Umsatzsteuer auf Gebühren und individuelle Beitragsbemessungsgrenzen.

Häufige Fragen

Was kostet eine Sachbezugskarte den Arbeitgeber wirklich?

Neben dem Guthaben selbst fallen vier Posten an: laufende Kartengebühr, einmalige Einrichtung und Kartenausgabe, gegebenenfalls eine Gebühr auf jede Aufladung, und die interne Verwaltungszeit im Lohnbüro. Im hinterlegten Musterfall — 50 Mitarbeitende, 50,00 € je Monat, 2 € Kartengebühr, drei Minuten Verwaltung je Person und Monat — liegen die Nebenkosten bei 2.590 € im Jahr, also 8,6 Prozent des Guthabens, das tatsächlich bei den Beschäftigten ankommt.

Was ist die Reibungsquote?

Die Reibungsquote sagt, wie viel Prozent oben auf den Nutzwert kommen, ohne bei den Beschäftigten anzukommen. Sie ist die einzige Zahl, die einen Anbietervertrag verhandelbar macht, weil sie Kartengebühr, Aufladegebühr, Ersatzkarten und interne Zeit in einer Größe zusammenfasst. Unter zehn Prozent ist unauffällig, über zwanzig Prozent lohnt Nachverhandeln oder ein anderer Benefit.

Ab welchem Betrag lohnt sich eine Sachbezugskarte?

Der Kipppunkt ist der Monatsbetrag, ab dem die Lösung gegenüber einer Gehaltserhöhung mit gleicher Nettowirkung günstiger ist. Er hängt an den Nebenkosten je Person: Je höher die Kartengebühr und die Verwaltungszeit, desto höher muss der Sachbezug sein, damit der Steuervorteil sie trägt. Im Musterfall liegt er bei etwa 5,91 € je Person und Monat. Unterhalb davon verzehren die Nebenkosten den Vorteil.

Warum vergleicht dieser Rechner keine Anbieter?

Aus zwei Gründen. Anbieterpreise ändern sich mehrmals im Jahr — eine Preisliste auf einer Website ist binnen Monaten falsch und dann schlechter als keine. Und ein Rechner, der Anbieter in eine Reihenfolge bringt, wird als Vergleichsportal gelesen, nicht als Fachwerkzeug. Der Rechner arbeitet deshalb mit den Zahlen aus dem Angebot, das Ihnen tatsächlich vorliegt.

Warum ist die interne Verwaltungszeit mitgerechnet?

Weil sie der Posten ist, den fast jede Kalkulation vergisst — und der bei kleinen Beträgen alles andere überholt. Drei Minuten je Person und Monat sind bei 50 Mitarbeitenden und einem internen Stundensatz von 45 Euro bereits 1.350 € im Jahr. Das ist mehr als die Kartengebühren desselben Musterfalls. Wer nur die Anbieterrechnung betrachtet, verhandelt an der falschen Stelle.

Ist der Sachbezug für den Arbeitgeber Betriebsausgabe?

Der Sachbezug und die damit verbundenen Gebühren sind Personal- beziehungsweise Betriebsaufwand und mindern den Gewinn. Dieser Rechner betrachtet ausschließlich die Aufwandsseite vor Ertragsteuern und bildet die Gewinnminderung nicht ab.

Rechtsstand 17.08.2026. Die Angaben sind ein Informationswerkzeug und allgemeine Information zur Rechtslage. Sie stellen weder eine Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes noch eine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes dar und ersetzen nicht die Prüfung des Einzelfalls durch eine Steuerberaterin, einen Steuerberater, das Lohnbüro oder eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt. Für Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Haftung übernommen.